1
Tageslicht statt Blitz
Stell dich ans Fenster oder geh nach draußen — am schönsten ist weiches Licht, zum Beispiel bei leicht bewölktem Himmel oder im Schatten. Blitz lässt Fell flach wirken, verfälscht die Farben und macht rote Augen. Auch grelle Mittagssonne mit harten Schatten solltest du vermeiden.
2
Auf Augenhöhe fotografieren
Geh in die Hocke oder leg dich auf den Boden, bis dein Handy auf Höhe der Augen deines Tieres ist. Von oben wirkt der Kopf zu groß und der Körper zu klein — und der Ausdruck geht verloren.
3
Gesicht und Augen im Fokus
Der Kopf sollte deutlich im Bild zu sehen sein, mit beiden Augen und beiden Ohren. Tippe auf dem Display direkt auf ein Auge, damit es scharf wird. Geh lieber selbst näher heran, statt stark hineinzuzoomen — das macht das Bild körnig.
4
Mehrere Blickwinkel schicken
Ein Foto reicht zum Starten. Besser sind zwei bis fünf: einmal frontal, einmal leicht von der Seite, gerne auch eines vom ganzen Körper. So können wir Fellzeichnung, Kopfform und Charakter deines Tieres möglichst genau treffen.
5
Ruhiger Hintergrund
Ein einfacher Hintergrund hilft, dass dein Tier klar zu erkennen ist — eine Wiese, eine Wand oder ein Waldweg funktionieren wunderbar. Perfekt muss er nicht sein. Achte nur darauf, dass nichts direkt hinter dem Kopf ins Bild ragt, zum Beispiel ein Ast oder eine Leine.
6
Scharf statt verwackelt
Halte das Handy ruhig und mach lieber mehrere Aufnahmen hintereinander (Serienbild). Ein Leckerli oder Lieblingsgeräusch bringt die Ohren nach vorn und den Blick in die Kamera. Bei Katzen und aufgeregten Hunden hilft Geduld — die besten Fotos entstehen oft beim Ausruhen.